Vom Nachäffen und in-die-Büsche-schlagen. Emanzipatorische Strategien der Befriedung in Franz Kafkas Bericht für eine Akademie
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1.0, Universität Konstanz (FB Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Oberseminar Auf der Suche nach einer Sprache des Friedens, Sprache: Deutsch, Abstract: Entgegen der üblichen und damit breit erforschten Analyseansatzpunkte des Textes, wie etwa der literarischen Erarbeitung einer Sprachursprungstheorie oder des durch den Topos des „edlen Wilden in Gestalt von Rotpeter ermöglichten, sozialkritischen und ethnologisch behafteten Fremdblicks auf die eigene Gesellschaft im Ausweg des Menschwerdens, wird die Arbeit versuchen, sich der Thematik des Friedens und den damit verbundenen Anstrengungen der Befriedung im Text zu nähern. Diesem Ansatz zugrunde liegt die Auffassung, dass der Bericht für eine Akademie entgegen dem allgemein in der Kafkaforschung herrschenden Konsens eines größtenteils zynischen, auf die Bloßstellung und Kritik der menschlichen Spezies und ihrer vermeintlich zivilisierten Gesellschaft abzielenden Werkes, durchaus Potenzial zu einer Ästhetik des Friedens beinhaltet und auch in einem anderen Kontext als dem der blanken Gewalt verstanden und rezipiert werden kann.

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